Eine Woche an Forellenseen in der Umgebung – Teil 1

Waldsee_schildNach einer langen Zeit von Hitzewellen und unbeständigem Wetter mal wieder ein längerer Trip an die Seen in der „Umgebung“.
Schon länger als Urlaub geplant weiß man leider Monate vorher nicht wie die große Unbekannte „Wetter“ mitspielt. Diese Woche ging im großen und ganzen in Ordnung was nun Sonnenschein und Regenschauer angeht – doch leider muss wohl das Thema
Luftdruck oder ein Fluch auf meinen Ruten (Scherz – bitte keine entsprechenden Kommentare 😉 )


Angefangen am letzten Montag um die neue Sänger Iron Trout TRX Rute in 3,60m für meine Freundin einzuweihen starteten wir einen Trip zum bekannten Naroda Forellensee in Schermbeck. Hier gab es schon ein paar mal Berichte zum See, daher spare ich mir mal Bilder und allgemeines Prozedere (kann man ja noch hier lesen).
Ergebnis war schon als merkwürdig zu verbuchen – irgendwas war anders…
Die Forellen sprachen nicht auf Schleppen, Bienenmaden und aufgrund der Erfahrung am See üblichen Methoden zum Fischfang an. In Summe hieß dies: 7 Forellen mit 2 Personen, sprich 4 Ruten! Ich muss schon lange zurückdenken damit ich mit 4 Ruten auf so ein Ergebnis komme. Sei es drum – wir hatten einen stressfreien Tag – einziger Wehrmutstropfen: Mein Angelschirm (mal ein Angebot für 19,90€ von Fishermans Partner – also nichts besonderes) gab seinen Geist auf. Da ich selten einen Schirm nutze kein Beinbruch. Ich habe grade schon adäquaten Ersatz bei JimFish bestellt. Dank einer aktuellen Versandkostenaktion spare ich da im Vergleich zum Askari-Versand einen Haufen Kohle (die TRX kostete 39,90 + knapp 5€ Versand, 8€ Sperrgutzuschlag + rund 10€ für Eil-Lieferung).

Waldsee Reken Eingang

Schon wieder abgeschweift.
Nach dem ersten Tag Naroda also am Dienstag zum Waldsee Reken. Wir waren im Vorjahr schon einmal da und ich hatte ja versprochen, dass wir wiederkommen. Die entsprechenden Hütten hatte ich mir vorab telefonisch reserviert und das lief alles völlig reibungslos.Nach dem Vorzeigen unserer Fischereischeine und Kurzplausch mit dem Betreiber ab zur reservierten Hütte.

Waldsee Reken

Der Anblick des Sees war irritierend, da der Waldsee eh schon als recht flach gilt und offensichtlich Wasser fehlte. Wie nachher erklärt wurde war wohl der Bagger da und der See sei wieder tiefer, es fehle allerdings noch nachträglich Wasser.

Angelhütte

Angelhütte wie im Bilderbuch: Mülleimer, Rutenablage oben links, Aschenbecher, Ablagen rechts und links…

Wichtig ist hier: Die Angelstellen bestehen aus reinem Sand! Bitte nutze unbedingt verlässliche Rutenhalter – optimaler-weise  die Ruten vorne und hinten auf einem Ständer platzieren. Der See ist wirklich idyllisch und an einem Naturschutzgebiet gelegen – also auch hier reines ruhiges relaxen 🙂 !
Man konnte viel Fisch sehen, jedoch den ganzen Tag nichts am Haken. Ein paar Stammkunden kannten das wohl und packten nach den ersten Stunden direkt ein…

Recht sollten Sie behalten: Kein Fisch außer bei einem Angler der an den Eingang wechselte und dort lokal einem Schwarm nachging. Nach späterer Aussage hatte er dann mit müh auch 7 Forellen gefangen.
Langsam kam das Buzzwort Luftdruck in meinen Schädel. Erst in Schermbeck jetzt in Reken das Gleiche – Das Wasser haben die Seen nicht gemeinsam, unterschiedliche Züchter – nur das Wetter war immer noch so unbeständig wie am Tag zuvor. Dazu kommt, dass Angler von anderen Seen vorbeikamen um zu sehen wie es nach der Flaute in Klein-Reken am Tag hier lief. Warum auch immer – es schien nirgends zu laufen.

Schade aber ist halt so und soll dann wohl auch so sein 🙂
Dem Erholungsfaktor Waldsee hat es keinen Abbruch getan und wir legten dann den Regentag Mittwoch eine Pause ein. Schließlich sollte nun ein 60Stunden Aufenthalt an der Grafenmühle folgen und wenn man da einen Tag Regen vermeiden kann sollte man das auch tun.
Wie es in der Grafenmühle gelaufen ist schreibe ich dann im Teil 2 – für heute ist erst mal Schluss…

Gruß Björn

 

 

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2 Gedanken zu „Eine Woche an Forellenseen in der Umgebung – Teil 1

  1. Stefan Strunk

    Hallo Björn,
    ich möchte gern am 18.04. mit zwei Kollegen den Waldsee in Reken besuchen.
    Kannst du uns noch ein paar gute Tipps (welche Hütte bzw. Stelle sollte man nehmen usw.)
    geben?
    Wir sind für alles dankbar. Evtl. hast du ja auch Lust und man trifft sich dort?! 🙂

    MFG
    Stefan

  2. Björn Artikelautor

    Hallo Stefan,

    leider bin ich an dem den ganzen Tag quer durch die Republik unterwegs und kann der Einladung nicht folgen.
    Als ich zum 1. mal da war war der Hotspot vom Eingang aus gesehen ganz hinten rechts am See, da dort die tiefste Stelle war wie
    mir nachher gesagt wurde.
    Als wir später wieder da waren wurde der See wieder neu ausgebaggert und alles hatte sich verändert!
    Aber immer wenn ich da war waren die Forellen gerne (vor allem gegen Ende der Schicht) „rechts“ vor dem Schilf unterwegs,
    „Einheimische“ waren entweder dort oder grade wenn es mehrere waren an der linken Längsseite auf mittiger Höhe.
    Von da aus hat man (je nach Equip und Fähigkeit) viel Fläche abzuangeln.
    flach laufende Sbiros / Pfauenfeder könnten gut sein.

    Was Du allerdings machen solltest ist da anzurufen wie es mit dem Wasserstand ist – wie Du ja auch hier im breicht gesehen hast
    fehlte auch hier relativ viel Wasser und der Waldsee ist wirklich SEHR flach (unbedingt ausloten!) – daher die Montagen entsprechend
    wählen.
    An manchen Stellen deutlich unter 1,50m damals.

    Die Betreiber waren aber imer sehr nett und hilfbereit – als ich beim 1. Mal gefragt habe wo man sich denn als „Noob“ am See hinsetzen
    könnte antwortete er relativ genau aufgrund der vergangenen 1-2 Tage. Bei vielen anderen hört man nur „die sind überall“…

    Viel Erfolg!
    Kannst ja unter dem Waldsee Reken Bericht posten wie es gelaufen ist oder wie es aktuell dort aussieht – dann haben auch andere was davon 😉

    Mf
    Björn

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